Weltfrieden und Revolution

1,89 

Buchdetails

Autor: Hans-Eckehard Bahr

Verlag: Fischer Bücherei

Jahr: 1970

Ort: Frankfurt am Main

ISBN: 9783436013028

Sprache: Deutsch

Seiten: 216 Seiten

Gewicht: 147 Gramm

Einband: Taschenbuch

Zustand: Leichte Gebrauchsspuren

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Beschreibung

KLAPPENTEXT: Braucht der Frieden eine Revolution? Frieden als „Ruhe und Ordnung“ hat bisher alles gerechtfertigt: Krieg, Kolonialismus, Sklaverei und Unterdrückung. Frieden aus Angst ist nichts als „organisierte Friedlosigkeit“ und eine permanente Bedrohung. Frieden als technokratisch geregeltes Stillhalten ist geradezu ein Widerspruch zum menschlichen Friedensbedürfnis. Und Frieden als christlicher Auftrag – das Versagen der Kirchen ist evident. Braucht also der Frieden eine Revolution? Die in diesem Band vorgelegten Analysen sind ein Versuch, das Problem in seinen historischen, politischen und theologischen Zusammenhang zu stellen und ein neues Konzept für den Frieden zu entwickeln: „Dieser Friede wäre dynamisch, ein Prozeß der produktiven Konkurrenz und Kooperation der verschieden Bleibenden, nicht statisch wie das angstgeborene Machtgleichgewicht zweier Giganten. Und das (…) nicht nur als moralisches Postulat, wie in Kants Schrift „Zum ewigen Frieden“, sondern eben als pragmatische Notwendigkeit, die auch politische Antipoden heute als zweckmäßig begreifen.“ (H.-E. Bahr) . HERAUSGEBER UND AUTOREN: HANS-ECKEHAED BAHR, geb. 1928, ist Professor für die Lehre von der handelnden Kirche an der Ruhr-Universität Bochum. HANS-JÜRGEN Benedict, geb. 1941, ist Wissenschaftlicher Assistent an der Evangelisch-Theologischen Abteilung der Ruhr-Universität Bochum. SVEN PAPCKE, geb. 1939, ist Wissenschaftlicher Assistent am Zentralen Sozialwissenschaftlichen Seminar der Ruhr-Universität Bochum. HANS P. SCHMIDT, geb. 1926, ist Professor am Seminar für Evangelische Theologie der Universität Frankfurt. DIETER SENGHAAS, geb. 1940, ist Wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Politische Wissenschaften an der Universität Frankfurt. INHALT (Obertitel der jeweiligen Kapitel) Hans-Eckehard Bahr: Frieden ohne Revolution? Sven Papcke: Weltrevolution als Friede: 1789 bis Vietnam. Dieter Senghaas: Zur Pathologie organisierter Friedlosigkeit Hans P. Schmidt: Schalom: Die hebräisch-christliche Provokation Hans-Jürgen Benedict: Schöne Worte jenseits der Fronten? Die Friedensvoten der Kirchen und die politische Realität Namenseintrag Inenseite