Beschreibung
Drei junge Wissenschaftler haben sich in der turkmenischen Wüste verirrt: die Biologin Ivetta, die hier eine seltene Wermutpflanze zu finden hoffte, und Awenir und Geli, zwei um ihre Liebe rivalisierende Kollegen. Halb verhungert, halb verdurstet, der Verzweiflung nahe, stoßen sie auf eine winzige Siedlung und bitten um Aufnahme und Hilfe. Die vier Bewohner, die, abgeschieden von der großen Welt, freiwillig in dieser kleinen selbstgeschaffenen Oase leben, eins mit sich und der Natur, haben Bedenken, die Fremden aufzunehmen, denn sie haben schon einmal schlimme Erfahrungen gemacht. Aber Mitgefühl und Hilfsbereitschaft überwiegen. Die drei Städter jedoch haben kein Verständnis, kein Einfühlungsvermögen für diesen organisch gewachsenen Lebenskreis, messen ihn mit ihren Maßstäben und beschwören durch ihr Eindringen Gefahren für die bis dahin intakte Lebensgemeinschaft der Wüstenbewohner herauf.




