Und Jimmy ging zum Regenbogen

1,00 

Buchdetails

Autor: Simmel, Johannes Mario

Verlag: Deutscher Bücherbund

Ort: Hamburg

Sprache: Deutsch

Seiten: 637 Seiten

Gewicht: 835 Gramm

Einband: Leinen

Zustand: Deutliche Gebrauchsspuren

1 vorrätig

Beschreibung

Wien 1969: Valerie Steinfeld vergiftet den argentinischen Forscher Raphaelo Aranda und nimmt sich selbst das Leben. Arandas Sohn Manuel soll von einem Geheimagenten getötet werden. Schon krümmt sich der Finger am Abzug der Waffe… Wien 1942: Verzweifelt kämpft eine Mutter um die Rettung ihres Sohnes – in einem monströsen Prozess, der sie selbst zur Schuldigen werden lässt… Wien 1969: Größter Agententummelplatz der Welt: Mehr und mehr gerät Manuel in die Netze der Geheimdienste, die mit Menschenleben ebenso hemmungslos umgehen, wie sie sich der Laster und Lüste einer korrumpierten Gesellschaft bedienen. Bald irrt Manuel durch ein Labyrinth des Schreckens. Nach London, Warschau, Lissabon, Buenos Aires führen die Wege… Zeugen von gestern, Akteure von heute: Rätsel über Rätsel präsentieren sie. Manuel, entschlossen, den Mord an seinem Vater aufzuklären, begegnet bei der Suche nach der Wahrheit einer jungen Frau, Irene Waldegg. Sie ist die Nichte der Mörderin. Und auch Irene umgibt ein Geheimnis… Mitreißend und herzbewegend zugleich erzählt Simmel seine große Geschichte um Schuld und Sühne, die viel mehr ist als ein Roman von hochbrisanter Thematik und atemloser Spannung. Simmel gelingt die Schilderung unvergesslicher Gestalten – wie jene der Mutter als Sinnbild für alle Mütter -, die Deutung ewig menschlicher Tragödien, aber als Wichtigstes der Nachweis, dass nichts ohne Sinn und zufällig geschieht, dass jeder von uns hinein verstrickt ist in das magisch geknüpfte Webmuster des Lebens und darum verantwortlich noch für den Geringsten unter seinen Mitmenschen.